Corona

Wir weisen darauf hin, dass eingehende Ausschreibungen in der Regel nicht geprüft werden können und stets ohne Gewähr veröffentlicht bzw. weitergeleitet werden.
Wir bitten Sie folglich, vor Abgabe von Bewerbungen mit den ausschreibenden Institutionen oder Vereinen Kontakt aufzunehmen.

 

NEUSTART KULTUR

Modul D: Digitale Vermittlungsformate

Bewerbungsschluss: 21.01.2022, 16 Uhr

Förderzeitraum: 01.05.2022 bis 30.09.2022

Das Stipendium ist für bildende Künstler*innen bestimmt, um innovative Vorhaben im Bereich zeitgenössischer, digitaler und medienbasierter Kunst zu entwickeln. Das fünfmonatige Stipendium in Höhe von 6.000 Euro soll Künstler*innen die Möglichkeit geben, durch die Entwicklung und Realisierung digitaler Projekte oder durch die Erkundung des Digitalen innerhalb zeitgenössischer künstlerischer Praktiken neue Wege zu gehen. Es soll ebenso die Erschließung, Entwicklung, Fortführung und/oder Veröffentlichung und Vermittlung eigener digitaler Formate, Thematiken und Techniken ermöglichen.

Reflektiert werden können dabei:

  • das Verhältnis von Gegenwartskunst, künstlerischer Forschung und digitaler Technologien
  • das Selbstverständnis digitaler und sozialer Medien und ihr Verhältnis zum gesellschaftlichen und politischen Raum
  • Fragen digitaler Teilhabe
  • das Verhältnis von künstlerischer Freiheit, Utopie und Digitalität
  • Kunst im Stadtraum und Prozesse der Digitalisierung

Vergabe

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine mehrköpfige Fachjury. Ausschlaggebende Kriterien sind die künstlerische Qualität bisheriger Projekte sowie die Qualität und Entwicklungsfähigkeit des beantragten Vorhabens. Die Fachjury wird ihre Entscheidung voraussichtlich Ende März 2022 treffen.Es besteht kein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung.

Bewerbung

Ihre Bewerbung für das Stipendium können Sie per Online-Antrag auf dem Internet-Portal > kuenstlerbund.de/neustart einreichen. Bitte informieren Sie sich vorab über die > Förderbedingungen und die für die Antragstellung erforderlichen Angaben und einzureichenden Nachweise sowie über die technischen Voraussetzungen für eine Online-Bewerbung.

Ein ausführlicher > FAQ-Katalog ist Ihnen bei Ihrer Online-Bewerbung behilflich. Wenn Sie über die FAQ hinausgehende Fragen haben oder Unterstützung bei Ihrer Online-Bewerbung benötigen, sind wir Ihnen gerne behilflich.

Ansprechpartnerinnen

Martha Rataj-Blunk und Sofia Popp

Tel.: +49 (0)30 26 55 22 82 (Mo-Fr von 10-16 Uhr)

E-Mail: bewerbung@kuenstlerbund.de

Sonderförderprogramm Stipendien 2. Auflage

Einreichungsfrist: 31. Januar 2022

Bildende Künstler:innen, die solo-selbstständig und im Hauptberuf freischaffend tätig sind, dauerhaft in Deutschland leben und nicht immatrikuliert sind, können sich um ein Halbjahresstipendium in Höhe von 9.000 Euro bewerben. Das Stipendium wird vom 1.5.2022 bis zum 31.10.2022 ausbezahlt. Der Förderzeitraum ist nicht verschiebbar.

Eine nebenberufliche Teilzeitbeschäftigung in Festanstellung ist dann zulässig, wenn sie unter 50 Prozent liegt. 

Hier finden Sie die Fördergrundsätze (PDF) und die FAQs (PDF). Bitte lesen Sie diese vor Ihrer Bewerbung sorgfältig durch.

Über die Förderungen entscheidet die Kommission für das Sonderförderprogramm 20/21 NEUSTART KULTUR. Die 16-köpfige unabhängige Jury entscheidet voraussichtlich im April 2022.

Gerne stehen wir für weitere Informationen zur Verfügung:
antrag@kunstfonds.de

Modul C: Innovative Kunstprojekte

Ausschreibung: 03.01. – 20.02.2022

Juryentscheidung: Ende April 2022

Das Modul C ermöglicht die Weiterentwicklung künstlerischer Praxis und Präsentation, die auch eine Interaktion zwischen Analog und Digital schafft. Teil der Projekte ist die öffentliche Präsentation und Rezeption der Werke, um die Auseinandersetzung mit den Inhalten zeitgenössischer Kunst anregt.

Das Kunstprojekt soll zwischen dem 23. Mai bis 18. Dezember 2022 realisiert und abgeschlossen sein. Eine Fristverlängerung ist in dieser Ausschreibung nicht möglich.

BBK Bundesverband
Projektbüro NEUSTART

Markgrafendamm 24 – Haus 16
10245 Berlin

Ansprechpartnerinnen:
Valeska Hageney
Anna Bauer
Jasmin Villarroel

Bürozeiten: 9–15 Uhr

Tel.: 030 20 61 96 96
neustart@bbk-bundesverband.de

Kickstarter-Zuschuss für Absolvent:innen von Kunsthochschulen

Gemeinsam mit der Kunsthochschulenrektorenkonferenz (RKK) setzt die Stiftung Kunstfonds ein NEUSTART KULTUR-Sonderförderprogramm um, das sich an Absolvent:innen von Kunsthochschulen richtet. Diesen erleichtert es den Start als freischaffende bildende Künstler:innen mit einem Kickstarter-Zuschuss in Höhe von je 7.000 Euro.

Gefördert werden Absolvent:innen, die in den Jahren 2019, 2020 oder 2021 einen Abschluss im Bereich der freien bildenden Kunst erfolgreich bestanden haben. Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn der:die Absolvent:in zeitgleich ein Stipendium der Stiftung Kunstfonds erhält.

Die detaillierten Fördergrundsätze finden Sie hier.

Bitte beachten Sie: Die Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren laufen direkt über die jeweiligen Kunsthochschulen, allein die Abwicklung der Förderungen übernimmt der Kunstfonds. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Vergabe direkt an Ihre Hochschule.

Künstlersozialversicherung: Pandemiebedingte Ausnahmeregelungen sollen auch 2022 gelten.

Hauptausschuss des Bundestages nimmt Forderung des Deutschen Kulturrates auf

Berlin, den 17.11.2021. Morgen Vormittag findet die zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP eingebrachten Entwurfs eines „Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ statt. Es gibt nun eine 

Beschlussempfehlung und den Bericht des Hauptausschusses

(Drucksache 20/78) der eine wichtige Forderung des Deutschen Kulturrates aufnimmt.

Der Deutsche Kulturrat hatte am 11. November die folgende Mitteilung versendet: Ampel: Erste Bewährungsprobe für die Kultur heute im Bundestag. Hierin forderten wir eine dringende Nachbesserung im Infektionsschutzgesetz, damit wie schon wie im Jahr 2021 die in der Künstlersozialversicherung Versicherten ihren Kranken- und Pflegeversicherungsschutz auch im kommenden Jahr nicht verlieren, wenn sie mehr als 450 Euro/Monat (5.400 Euro/Jahr) aus nicht-künstlerischer selbständiger Tätigkeit verdienen. Die für dieses Jahr geltende Sonderregelung soll nun, wie von uns gefordert, bis zum 31.12.2022 verlängert werden. Die Zuverdienstmöglichkeit beträgt damit bis Ende 2022, wie bereits 2021, .1.300 Euro/Monat (15.600 Euro/Jahr).

Schon im ersten Entwurf des Infektionsschutzgesetzes war vorgesehen, dass in der Künstlersozialversicherung Versicherte auch im Jahr 2022 das erforderliche Mindesteinkommen unterschreiten können, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren. Diese Maßnahme findet sich nun auch in der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses. Sie ist dringend erforderlich, da sich die Einnahmesituation vieler Versicherter gerade wieder dramatisch verschlechtert.

Die Versicherungspflicht und damit die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bleibt nämlich nur bestehen, solange das Arbeitseinkommen der versicherten Künstlerinnen und Künstler nicht mehr als zweimal innerhalb von sechs Kalenderjahren die Grenze von 3.900 Euro im Jahr unterschreitet. Ein Unterschreiten der Grenze soll nun, wie bereits in den Jahren 2020 und 2021, auch 2022 unberücksichtigt bleiben.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Absicherung der soloselbständigen Kulturschaffenden über die Künstlersozialversicherung muss sich gerade in der Pandemie beweisen. Es ist gut, dass in der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses des Deutschen Bundestages unsere Forderung aufgenommen wurde, die Zuverdienstmöglichkeit aus nicht-künstlericher Arbeit für Mitglieder der Künstlersozialversicherung bis mindestens Ende 2022 auf dem deutlich erhöhten Satz zu halten. Die Künstlerinnen und Künstler in unserem Land kämpfen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mittel gegen die Auswirkungen der Pandemie an. Wenn sie nun auch im kommenden Jahr ein Teil ihres Einkommens aus selbständiger nicht-künstlericher Tätigkeit bestreiten müssen, werden sie dafür nicht auch noch bestraft und bleiben weiterhin Mitglied in der Künstlersozialkasse. Wenn der Deutsche Bundestag morgen der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses zustimmt, wird ein wichtiger Schritt zu besseren Absicherung der Kulturschaffenden in der Pandemie erreicht.“