Stipendien

Wir weisen darauf hin, dass eingehende Ausschreibungen in der Regel nicht geprüft werden können und stets ohne Gewähr veröffentlicht bzw. weitergeleitet werden.
Wir bitten Sie folglich, vor Abgabe von Bewerbungen mit den ausschreibenden Institutionen oder Vereinen Kontakt aufzunehmen.

Neue Ausschreibungen werden in chronologischer Reihenfolge nach dem Bewerbungsschluss eingefügt.

 

Kickstarter-Zuschuss für Absolvent:innen von Kunsthochschulen

NeuStartKultur

Gemeinsam mit der Kunsthochschulenrektorenkonferenz (RKK) setzt die Stiftung Kunstfonds ein NEUSTART KULTUR-Sonderförderprogramm um, das sich an Absolvent:innen von Kunsthochschulen richtet. Diesen erleichtert es den Start als freischaffende bildende Künstler:innen mit einem Kickstarter-Zuschuss in Höhe von je 7.000 Euro.

Gefördert werden Absolvent:innen, die in den Jahren 2019, 2020 oder 2021 einen Abschluss im Bereich der freien bildenden Kunst erfolgreich bestanden haben. Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn der:die Absolvent:in zeitgleich ein Stipendium der Stiftung Kunstfonds erhält.

Die detaillierten Fördergrundsätze finden Sie hier.

Bitte beachten Sie: Die Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren laufen direkt über die jeweiligen Kunsthochschulen, allein die Abwicklung der Förderungen übernimmt der Kunstfonds. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Vergabe direkt an Ihre Hochschule.

Atelierstipendium 2023

Ausschreibung zur Vergabe eines einjährigen Atelier- und Arbeitsstipendiums für Bremer bildende Künstler*innen 2023 (Nachwuchsförderung)

Der Senator für Kultur vergibt jährlich vom 1. Januar bis 31.Dezember ein zwölfmonatiges Atelierstipendium inklusive eines monatlichen finanziellen Zuschusses für die Umsetzung der künstlerischen Arbeit an eine/n in Bremen lebende/n und arbeitende/n bildende/n Künstler:in.

Ziel des Stipendiums ist es, junge Künstler:innen beim Einstieg in das professionelle Berufsleben und bei der Vernetzung im Kunstbetrieb zu unterstützen sowie dabei zu helfen, die künstlerische Arbeit vor Ort zu etablieren.

Das Künstlerhaus Bremen stellt dafür einen Atelierarbeitsplatz zur Verfügung, ermöglicht den Austausch mit erfahrenen Kolleg:innen sowie einen Einblick in die Praxis eines international vernetzten Ausstellungsraumes.

Die Betreuung der Stipendiat:innen erfolgt durch die künstlerische Leitung des Künstlerhauses und weitere externe Kurator:innen.

Das Stipendium endet mit einer kleinen Werkpräsentation und einem Gespräch im Künstlerhaus Bremen.

Umfang der Förderung
Der Senator für Kultur übernimmt für die Dauer des Stipendiums die Atelierkosten und gewährt dem/ der Künstler:in einen monatlichen Zuschuss für die künstlerische Arbeit in Höhe von 600 Euro. Diese finanziellen Mittel sind kein Beitrag zur Existenzsicherung, sondern eine Unterstützung der Aufwendungen für die künstlerische Arbeit. Zudem beteiligt sich der Senator für Kultur an den Kosten der kleinen Abschlusspräsentation.

Bewerber:innenkreis
Es können sich Künstler:innen bewerben, die in Bremen leben und arbeiten und deren erfolgreicher Abschluss eines Kunststudiums an einer Kunstakademie bzw. vergleichbaren Einrichtung nicht länger als drei Jahre zurückliegt.

Auswahlverfahren
Ein künstlerischer Beirat wählt den /die Künstler:in für das Stipendium aus. Der Beirat besteht aus Mitgliedern, die durch ihre Berufstätigkeit mit den Arbeitsgebieten der zeitgenössischen bildenden Kunst vertraut sind sowie der künstlerischen Leitung des Künstlerhauses Bremen und Vertreter:innen des Senators für Kultur.

Bewerbungsunterlagen
Neben der formlosen Bewerbung sind ein Lebenslauf aus dem der künstlerische Werdegang hervorgeht, eine Kopie der Examensbescheinigung sowie geeignetes Abbildungsmaterial (gerne als Portfolio – Dateien, die größer als 5 MB sind bitte per Online-Datentransfer) digital einzureichen. Erläuterungen und ein persönliches Statement zum Oeuvre sollten ebenfalls hinzugefügt werden (maximal 1 DIN A4 Seite).

Der künstlerische Beirat behält sich vor, die Bewerber:in zu einem Gespräch einzuladen.

Bewerbungsfrist
Die Bewerbungen sind mit dem Betreff „Atelierstipendium 2023“ spätestens bis zum 30. Oktober 2022
einzureichen bei

Andrea Martens, E-Mail: andrea.martens@kultur.bremen.de (0421 361-6043)
und Nicole Nowak, E-Mail: nicole.nowak@kultur.bremen.de (0421 361-59799)

Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung.

Wenn Sie zusätzlich Katalogmaterial einreichen möchten, können Sie dies gerne machen:
Betreff: Atelierstipendium 2023
Referat 12, z. Hd. Frau Nowak / Frau Martens Senator für Kultur, Altenwall 15-16, 28195 Bremen

Die Ausschreibung erfolgt durch den Senator für Kultur und wird veröffentlicht unter:

https://www.staedtischegalerie-bremen.de/foerderprogramme/atelier-stipendium

www.kuenstlerhausbremen.de/das-haus-aktuelles/

www.kuenstlerinnenverband.de

Durch die Teilnahme am Verfahren erklären sich die Bewerber:innen mit der Bekanntgabe einverstanden.

Art Residencies im Arbeitszimmer thealit 2022-23

Deadline: 01. Oktober 2022

The Art of Emergency
Wir befinden uns in einer Zeit der globalen Notfälle. Krieg, Pandemie und Klimakatastrophe haben universelle Folgen, wenn nicht direkt tödliche, so doch in Form körperlicher, psychischer, sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Schädigungen. Insbesondere diese aktuell größten Bedrohungen rufen Notfallpläne hervor und fordern sofortige und nachhaltige Änderungen unseres Verhaltens ein.

Emergency, eine Notfallsituation, passiert anscheinend plötzlich, stürzt ein System ins Chaos, verändert altbekannte Muster, verschärft bestehende Ungleichgewichte – zu immer wieder unbekanntem Zeitpunkt. Ein Handeln ist dann sofort gefragt, eine aktive Antwort. Schnell, improvisiert und mit unbekannten Größen operierend. Eine Umstellung von bisherigen Plänen und Maßgaben steht im Zentrum. Denn es geht um eins: Überleben.

Wenn Emergency systemgefährdend eintritt, ist eine Schwelle überschritten, ein Kipppunkt erreicht, an dem gehandelt werden muss, meist, um einen Zustand – ähnlich zu dem vor Eintritt des Notfalls – wiederherzustellen. Wie kann ein solches Handeln aber aussehen und welche Experimente im Kleinen und Großen können ein solches Umdenken und Neubewerten testen und einleiten? Das wäre eine Kunst, mit und im Notfall konkret und weitblickend zu agieren. Dies wäre „The Art of Emergency“.
Genauso lässt sich auch sagen, Emergency ist eine schon erwartete Krise oder erwarteter Zusammenbruch eines Systems, wenn alle vorsorgenden, möglichst verzögernden Maßnahmen nicht hinreichend gewesen sind. Emergency ist somit auch erwartet, Emergency wird geplant. Permanent. Allerdings bleibt stets ungewiss, ob Vorbereitungen greifen, ein System wieder zu stabilisieren, es womöglich sogar zu stärken. 
Spezialisten der Emergency, das ganze rettende und steuernde Krisenmanagement, haben diese Lücke zwischen prognostizierten Notfällen und deren tatsächlichen Eintreten, zwischen geplanten und tatsächlichen Erfolg ihrer Maßnahmen zum Zentrum ihrer Tätigkeiten gemacht. „The Art of Emergency“ jongliert jeweils mit Wahrscheinlichkeiten und Machbarkeiten. Träumt, simuliert, testet, trainiert.

Immer wieder erst im Nachhinein lassen sich Zeichen mit Gewissheit deuten, die den Notfall ebenso wie seinen Zeitpunkt angekündigt hätten, die womöglich im Voraus hätten wissen lassen können, was wann passieren würde. Immer wieder auch gibt es diejenigen, die jeweils genau davor gewarnt hätten, – auch dies gehört zu „The Art of Emergency“, wenn Nicht-Wissen unerträglich scheint. 

Was allerdings, wenn Emergency in einer Vielzahl eintreffender und wiederkehrender Katastrophen zum sogenannten Normalzustand geworden ist? Was, wenn eine Furcht vor weiteren Aufschaukelungen generell jedes Handeln dem Zweck der Katastrophenbewältigung unterstellt und folglich permanente Warnung, permanenter Streit um die richtigen Voraussagen und Abhilfen Desensibilisierung bewirken? Eine Lähmung ist zu erwarten, unter dem Sperrfeuer von Gefahren und Warnungen, Vorschriften und Strafen in überdehntem Schockzustand, bis hin zum achselzuckenden, scheinbar abgestumpften Parieren unfassbarer Bedrohungen. So wird dann ein Kipppunkt erreicht und jedes Messen, Prognostizieren, Simulieren kommender unausweichlicher Notfälle würde von einem massenweisen: ‚Wir wollen es nicht mehr wissen‘ beantwortet. Auch dies eine „Art of Emergency“.

Mit Umdenken, wie es in Momenten der Bedrohung blitzhaft entsteht und zu neuem Handeln führt, ebenso dem Analysieren von jeder Art von guten oder schlechten Bewältigungsversuchen von Emergency soll im Arbeits- und Ausstellungsprojekt „The Art of Emergency“ experimentiert werden. Dass solche „Art of Emergency“ auch eine „Emergency of Art“ beinhaltet, nämlich eine dringende Aufgabe an die Kunst darstellt, ist unsere Überzeugung.

Wir laden ein zu einmonatigen Art-Residencies (Künstlerinnen, Aktivistinnen, Wissenschaftlerinnen), in denen dieses Notfallhandeln ausprobiert, vorgestellt, trainiert oder eingeübt wird.
Ein besonderes Extra, ein kalkuliert unvorhersehbares Element, kommt dabei hinzu: Jedes eingeladene Projekt soll für das nachfolgende Projekt etwas im thealit Arbeitsraum hinterlassen, dem Ort der Residencies, wo auch Präsentationen, Zusammenkünfte stattfinden können. Auf diese Hinterlassenschaft soll dann das folgende Projekt reagieren: es einbeziehen, verändern, es zum Ausgangspunkt nehmen, es links liegen lassen, es verkleiden, es verstecken oder anderes …

Ab der 2. Residency werden diese jeweils weiterverwendeten Objekte von thealit abgeholt und archiviert, so dass für das Folgeprojekt wieder etwas anderes hinterlassen werden kann. Das Archiv dieser materiellen oder immateriellen Objekte wird am Ende des Programms online dokumentiert, ebenso wie die eingeladenen Projekte selbst natürlich auch.

Wir freuen uns auf Einsendungen mit Projektvorschlägen. Diese können roh, spontan und unfertig sein. Bitte sendet sie zusammen mit einem knappen Portfolio und CV ans thealit Frauen.Kultur.Labor. bis zum 1. Oktober.
Einreichungen von Duos oder Gruppen freuen uns auch.

Wir unterstützen gegebenenfalls mit Fahrkosten. Bei der Suche nach einer Unterkunft sind wir behilflich, können aber leider keine zur Verfügung stellen. Es gibt ein Budget für Materialkosten von 200 Euro und eine Aufwandsentschädigung von 250 Euro. Technisches Equipment stellen wir zur Verfügung.

Wir Kuratorinnen stehen auf Wunsch gern für Projektgespräche bereit.

5 Art Residencies sind in dieser Periode 2022/2023 möglich: 
24.10.2022-18.11.2022
21.11.2022-16.12.2022
19.12.2022-13.01.2023
16.01.2023-10.02.2023
13.02.2023-10.03.2023

Eine organisatorische Bitte:
Bei den Einreichungen die Daten angeben, an denen eine Residency nicht wahrgenommen werden könnte.

Vorschläge für kurze Vorträge, Workshops oder kleinere Performances können auch – unabhängig von den Residencies – eingereicht werden.

Bitte an Lola Castro senden: castro@thealit.de

Wir sind gespannt auf eure Einreichungen!
Claudia Reiche, Andrea Sick

thealit

St.-Jürgen-Straße 157/159
Bremen  

Spiekerooger Zeltplatzresidenz

Am 01. Juni 2023 geht die Spiekerooger Zeltplatzresidenz bereits in die neunte Runde!



Diesjähriges Thema: „WEITSICHT“
Bewerbungsfrist: 27. November 2022   



Inmitten des UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeers und rund drei Kilometer vom Dorfkern entfernt, liegt der Spiekerooger Zeltplatz – einer der schönsten Naturzeltplätze Europas. Ein Rückzugsort, der Inspiriert!
Hier bekommt man den Kopf frei für das Wesentliche. Seit Jahren nutzen Künstler*innen daher den Zeltplatz als Quelle ihrer Inspiration und Kreativität.



Die „Spiekerooger Zeltplatz Residenz“ möchte dem gerecht werden. Das Kunststipendium ermöglicht die Umsetzung eines temporären Kunstprojektes, welches im öffentlichen Raum stattfindet, Aufmerksamkeit für soziale und ökologische Problematiken generieren und in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein dafür schaffen soll.



Für die Projektzeit auf der Insel, wird ein Zelt zur Verfügung gestellt, ebenso erhält der/die Gewinner*in eine finanzielle Förderung sowie umfangreiche Kommunikationsleistungen.

Weitere Infos hier.


Symposium Künstlergut Prösitz Ein-Monat-Stipendium für Bildhauerei, Installation und Objektkunst

Das sächsische Künstlerhaus „Künstlergut Prösitz“ schreibt vierwöchige Teilnahmen an    
dem europaweit einmaligen Symposium innerhalb Mai bis Oktober jährlich aus.

Ziel des Symposiums ist es, professionellen Künstlerinnen bildhauerisches / installatives Arbeiten während der vier Arbeitswochen auf dem Künstlergut zu ermöglichen. Einmalig und besonders ist dabei, dass sich das Stipendium an Künstlerinnen wendet, die zugleich Mütter sind. Das Prösitzer Symposium erlaubt ihnen, die Kinder mitzubringen. Für die Kinder (maximales Höchstalter 12 Jahre) wird auf dem Künstlergut Prösitz während des vierwöchigen Residenzaufenthaltes eine Kinderbetreuung bereitgestellt. So können sich die Frauen ihrer künstlerischen Arbeit widmen, mit Kolleginnen in der gleichen Lebens-situation in Austausch treten und sich auch ideal vernetzen.

Die Teilnehmerinnen des Symposiums werden durch eine Jury anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen ausgewählt. Entscheidend ist die künstlerische Qualität des Schaffens. Die Jury setzt sich aus den Stipendiatinnen des Vorjahres und einer Kuratorin (Kunsthistorikerin) zusammen. Dadurch bleibt die Jury unabhängig und die Stipendia-tinnen  erhalten durch ihre Mitwirkung (weitere) Juryerfahrung.
Das Künstlergut Prösitz befindet sich auf einem ehemaligen Dreiseithof in einem kleinen sächsischen Dorf an der Autobahn A 14 zwischen Dresden und Leipzig.
Es stehen Arbeitswerkstätten in großem Umfang zur Verfügung: Ton- und Metallwerk-stätten, Gipsraum, geräumiges Atelier unterm Dach, Scheune, sowie der Innenhof für größere Arbeiten im Freien.
Die Kinder werden vor Ort von einer Tagesmutter betreut. Für jede Künstlerin mit ihrem/n Kind/ern stehen ein Zimmer mit kleinem Bad zur Verfügung.
Das Stipendium beträgt 500,- Euro. Kosten für die Übernachtung und die Kinderbetreuung entstehen nicht. Verschiedene zusätzliche Leistungen (Materialien, Organisationshilfen etc.) werden individuell bereitgehalten. Danach wird eine gemeinsame Ausstellung aller Stipendiatinnen organisiert. Zu dieser erscheint ein Gemeinschaftskatalog.

Bewerbungen sind einzusenden bis jeweils zum 30. November  an:
Künstlergut Prösitz e.V.   Prösitz 1, D – 04668 GRIMMA / OT Prösitz
 Einzureichen sind:

– Lebenslauf mit künstlerischem Werdegang
– Alter und Anzahl der Kinder
– aussagekräftige Abbildungen zu den künstlerischen Werken in Personalkatalog/en oder
einem Portfolio

ACHTUNG:
Kein digitales Material, keine Weblinks !
kurze Beschreibung des Arbeitsvorhabens im Symposium

Bitte beachten:
Das Stipendium wendet sich an Künstlerinnen, die bildhauerisch, plastisch, installativ und mit Objektkunst arbeiten.
Alle Formen experimentellen Arbeitens innerhalb dieser
Kunstgattungen werden zudem begrüßt.

https://kuenstlergut-proesitz.de/index.php/en/symposien

Künstlergut Prösitz e.V.
04668 Grimma
OT Prösitz 1
Tel. 034385 / 51315